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Nachrichten aus Rosenheim, Weilheim, Traunstein, Bad Reichenhall, Altötting,

Internationaler Tag der biologischen Vielfalt Zollkontrollen im internationalen Reise- und Warenverkehr sind nach wie vor eine wichtige Säule beim Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten

Rosenheim, Weilheim, Traunstein, Bad Reichenhall, Altötting, (ots) - Um das Bewusstsein für die biologische Vielfalt und ihre Bedeutung für den Menschen zu stärken, haben die Vereinten Nationen den 22. Mai zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt ausgerufen. Die Arbeit des Zolls trägt erheblich zum Erhalt der vom Aussterben bedrohten Arten bei. Zum Schutz der Tiere und Pflanzen überwacht der Zoll die Einhaltung der gesetzlichen Ein- und Ausfuhrregelungen im internationalen Warenverkehr. Rund 5.600 Tierarten und 30.000 Pflanzenarten unterliegen diesem besonderen Schutz. Artgeschützte Tiere und Pflanzen sowie daraus hergestellte Waren, die verbotswidrig ein- oder ausgeführt werden, werden von den Zollbehörden beschlagnahmt. Dabei ist es unerheblich, ob die Waren privat oder gewerblich im Reiseverkehr, im Postverkehr oder auf anderen Wegen transportiert werden. Im vergangenen Jahr wurden die Zöllnerinnen und Zöllner bundesweit über 1.100 Mal fündig und beschlagnahmten über 88.000 Tiere, Pflanzen oder daraus hergestellte Objekte. Anlässlich des Tages der biologischen Vielfalt am 22. Mai und der bevorstehenden Pfingst- und Sommerferienzeit, nimmt das Hauptzollamt Rosenheim die Gelegenheit war, die mittlerweile wieder reisefreudige Bevölkerung darauf hinzuweisen, bei der Wahl eines Reisesouvenirs unbedingt auf geschützte Tiere und Pflanzen, sowie daraus hergestellte Produkte zu verzichten. "Nur wenn die Nachfrage ausbleibt und es somit keinen Markt mehr für diese Waren gibt, wird auch der zerstörende Handel mit seltenen Tieren und Pflanzen aufhören", sensibilisiert die Pressesprecherin des Hauptzollamts Rosenheim Patrizia Kaiser. Weitere Informationen zum Artenschutz finden Sie auf der Website www.artenschutz-online.de und auf unserer Website www.zoll.de unter anderem im Bereich "Reisen". Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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Hauptzollamt Rosenheim stellt Jahresbilanz 2021 vor

Rosenheim, Weilheim, Traunstein, Bad Reichenhall, Altötting, (ots) - Der für die Zollverwaltung zuständige neue Bundesminister der Finanzen, Christian Lindner, hat am 2. Mai 2022 gemeinsam mit der Präsidentin der Generalzolldirektion, Colette Hercher, und dem Präsidenten des Zollkriminalamts, Dr. Rainer Mellwig, die Bilanz des deutschen Zolls für das Jahr 2021 vorgestellt. Mit rund 141 Milliarden Euro hat der Zoll wieder etwa 45 Prozent der Steuereinnahmen des Bundes vereinnahmt. Den größten Anteil an den Einnahmen hatten mit 62,6 Milliarden Euro die Verbrauchsteuern. Das Hauptzollamt Rosenheim trug, als eines von 41 Hauptzollämtern, mit Einnahmen von insgesamt 1,33 Mrd. Euro zur Sicherung der finanziellen Leistungsfähigkeit des Staates bei. Wichtigste Einnahmequelle, neben den Verbrauchsteuern, war auch im Bezirk des Hautpzollamts die Einfuhrumsatzsteuer. 2021 fertigten die Zöllner*innen des Hauptzollamts Rosenheim bei den vier Zollämtern Bad Reichenhall-Autobahn, Altötting-Autobahn, Weilheim und Reischenhart mehr als drei Millionen Sendungen im Warenverkehr mit Nicht-EU-Staaten ab. Hier war nach dem Corona-Lockdownjahr 2020 ein Zuwachs von einer Million Sendungen zu verzeichnen, der unter dem Strich dafür sorgte, dass die Anzahl der Sendungen im Vergleich zum Jahr 2019 um fast 500.000 Sendungen übertroffen wurden. Bei 41 Aufgriffen stellten die beiden Kontrolleinheiten des Hauptzollamtes im Jahr 2021 zahlreiche Verstöße gegen das Markengesetz fest und konnten so verhindern, dass eine große Anzahl an gefälschten Waren in den Wirtschaftskreislauf gelangte. Der Schaden für die Rechteinhaber hätte sich dabei auf über eine halben Million Euro belaufen. . Bekämpfung des Rauschgiftschmuggels Im Jahr 2021 zog der Zoll mehr als 21 Tonnen Kokain aus dem Verkehr. Daneben wurden rund 16 Tonnen andere Rauschgiftarten durch den Zoll bundesweit sichergestellt, vor allem Marihuana und Amphetamine. Von den Kontrolleinheiten Verkehrswege des Hauptzollamts Rosenheim mit ihren Standorten in München und Traunstein wurden in diesem Bereich insgesamt 524 Verstöße festgestellt. Sichergestellt wurde neben Amphetaminen, Cannabispflanzen, Crystal, Ecstasy auch Kokain, Haschisch und Marihuana. Hervorzuheben ist der große Aufgriff, der Zollbeamten des Standortes München am Bahnhof München bei einer Kontrolle eines Reisenden gelang. Der kleine Koffer, den der junge Mann mit sich führte, hatte es in sich. 5 kg Heroin in Cellophan-Folie verpackt konnten die Zöllner in diesem entdecken. Das war mit einem geschätzten Marktwert von ca. 200.000 Euro der größte Initiativaufgriff der letzten Jahre im südbayrischen Raum. Für den 21-jährigen Kofferbesitzer bedeutete dies nach der Verurteilung im November 2021 eine Haftstrafte von 3 Jahren und 10 Monaten. Zigarettenschmuggel nimmt weiter zu Auch der Schmuggel von unversteuerten Zigaretten ist anscheinend wieder auf dem Vormarsch. Der bereits 2020 festgestellte steigende Trend des Zigarettenschmuggels mit 373.000 Stück, setzte sich auch im vergangenen Jahr mit über 800.000 beschlagnahmten Zigaretten weiter fort. Sowohl die Anzahl der Aufgriffe als auch die Mengen pro Aufgriff werden immer größer. In einem besonderen Fall konnte im November 2021 ein professioneller Schmuggler dingfest gemacht werden. Eine Streife der Kontrolleinheit Verkehrswege München des Hauptzollamts Rosenheims führte auf der BAB 94 eine verdachtsunabhängige Kontrolle eines bulgarischen PKWs durch. Dabei erkannten die Beamten am Fahrzeug Spuren, die auf bauliche Veränderungen hinwiesen. Durch das Fachwissen und die Erfahrung der Zöllner im Auffinden von Schmuggelverstecken konnten dann in diversen Hohlräumen des Fahrzeugs Zigarettenverpackungen gesichtet werden. Der PKW wurde zur Intensivkontrolle in eine Fahrzeughalle verbracht, wo die Zöllner unter Einsatz von Spezialwerkzeugen und einer Hebebühne 19.720 Stück geschmuggelte Zigaretten mit bulgarischen Steuerzeichen auffanden. Die Zigaretten befanden sich unter anderem in den Fahrzeugtüren, den Stoßstangen, im Motorraum und im Bereich der Scheibenwischermotoren. Zugänge zu Hohlräumen waren aufwendig mit Abdeckmaterialien verschleiert worden. Auch 2022 setzt sich dieser Trend scheinbar ungebrochen fort. Wie erst kürzlich berichtet, wurden an nur einem Wochenende Anfang April insgesamt fast 60.000 unversteuerte Zigaretten in zwei Transportern entdeckt. Zentrale Vollstreckungsstelle Mit insgesamt über 150.000 Vollstreckungsaufträgen von öffentlich-rechtlichen Forderungsstellen, wie der Bundesagentur für Arbeit, Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern waren die Beschäftigten der zentralen Vollstreckungsstelle des Hauptzollamts Rosenheim 2021 gefordert. Das Hauptzollamt konnte fast 54 Mio. Euro an rückständigen Beiträgen an seine Auftraggeber zurückführen. Weitere 11 Mio. Euro konnten zur Begleichung eigener Forderungen bei Zöllen, Verbrauchsteuern und der Kraftfahrzeugsteuer verbucht werden. Ein Teil der Einnahmen entstammt der Internet-Plattform www.zoll-auktion.de, über die der Zoll gepfändete Gegenstände versteigert. Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung Wie bereits in der im April veröffentlichten Jahresstatistik der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) dargestellt, verlangten die Rahmenbedingungen auch im letzten Jahr den Beamten so einiges ab. Nicht nur, weil pandemiebedingt verschiedene Branchen, wie beispielsweise das Hotel- und Gaststättengewerbe oder auch der Messebau, ihre Aktivitäten zeitweise einstellen mussten, war auch wegen der durch Corona bedingten Einschränkungen bei allen Prüfungen vor Ort erhöhtes Fingerspitzengefühl bei der Durchführung von Kontrollen gefragt. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnten insgesamt über 1.000 Arbeitgeberprüfungen durch die FKS durchgeführt und zu einem Abschluss gebracht werden. Im Ermittlungsbereich wurden 2021 mehr als 2.000 strafrechtliche Ermittlungsverfahren abgeschlossen. Die Summe des finanziellen Schadens für den Bund beläuft sich dabei auf 24 Mio. Euro. Die Straf- und Bußgeldstelle des Hauptzollamts Rosenheim leitete auf dem Gebiet der Schwarzarbeit 180 Bußgeldverfahren ein, die rechtskräftig festgesetzten Bußgelder lagen im Jahr 2021 bei fast 140.000 Euro. Wegen Leistungsmissbrauchs wurden nahezu 2000 Strafverfahren eingeleitet, eine Steigerung zum Vorjahr von fast 20 %. Personalzuwachs Der Zoll wurde bundesweit in den Jahren 2018 bis 2021 mit mehr als 4.000 neuen Stellen verstärkt. Zudem sollen bis zum Jahr 2029 rund 7.000 weitere Stellen zur Bewältigung der weiter wachsenden Zollaufgaben bereitgestellt werden. Daher bildet der Zoll bundesweit jährlich über 2.200 Anwärter*innen in den Laufbahnen des mittleren und gehobenen Dienstes aus. Für das Einstellungsjahr 2021 konnten bereits 47 Nachwuchs-Zollbeamte*innen und Studienanfänger*innen ihren Dienst zum 01.08.2021 beim Hauptzollamt Rosenheim beginnen. Auch für das Einstellungsjahr 2022 haben bereits 37 Bewerber*innen ihre Zusage erhalten. Für das Bewerbungsverfahren für die Einstellung zum 01.08.2023 wird mit ähnlichen Einstellungszahlen gerechnet, wofür sich interessierte Jugendliche bei zahlreichen Nachwuchsmessen und beim am 9.Juli 2022 stattfindenden Tag der Ausbildung direkt beim Hauptzollamt Rosenheim informieren und dann bis 15.09.2022 bewerben können. Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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Schwerpunktprüfung im Friseurhandwerk
Hauptzollamt Rosenheim - vor 2 Monaten

Rosenheim, Weilheim, Traunstein, Bad Reichenhall, Altötting, (ots) - 102 Friseursalons und Barbershops sowie die dort tätigen 181 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurden am vergangenen Dienstag (05. April 2022) von 68 Beschäftigten der Standorte Traunstein, Weilheim und Rosenheim der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Rosenheim sowie 7 Prüfern des Finanzamts gezielt überprüft. Die Prüfungen waren Teil von bundesweiten Schwerpunktprüfungen. Die Beschäftigten der FKS kontrollierten dabei insbesondere die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, die Mindestarbeitsbedingungen und Arbeitgeberpflichten nach dem Mindestlohngesetz sowie die aufenthalts- und arbeitserlaubnisrechtlichen Voraussetzungen bei der Beschäftigung von Ausländern. Soweit ein Bezug von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld I und II festgestellt wurde, erfolgte eine Prüfung, ob die Beschäftigung bei der leistungsgewährenden Stelle bekannt war und das erzielte Entgelt bei der Leistungsgewährung berücksichtigt wurde. Der gesetzliche allgemeine Mindestlohn seit dem 1. Januar 2022 in Höhe von 9,82 Euro je Stunde gilt auch für das Friseurhandwerk. Bei Prüfungen von Friseursalons und Barbershops spielen vor allem Verstöße aus den Bereichen Sozialversicherungsrecht, Mindestlohn und Scheinselbständigkeit eine Rolle. In 23 Fällen sind weitergehende Überprüfungen notwendig, bereits am Kontrolltag wurden 4 Verfahren aufgrund von Verstößen gegen das Melde-, Arbeitserlaubnis- und Aufenthaltsrecht eingeleitet. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung führt ganzjährig regelmäßig sowohl bundesweite als auch regionale Schwerpunktprüfungen mit einem erhöhten Personaleinsatz durch, um durch branchenspezifisch hohe Prüfdichten eine möglichst große Präventivwirkung zu erzielen. Diese Schwerpunktprüfungen stellen damit ein wichtiges Instrument zur Senkung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung dar. Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 Mobil: 0162/2592622 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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Black Friday und Weihnachtseinkäufe: Wie das Paket schnell und sicher durch den Zoll kommt
Hauptzollamt Rosenheim - vor 7 Monaten

Rosenheim, Weilheim, Traunstein, Bad Reichenhall, Altötting, (ots) - Auch in diesem Jahr wird mit dem Black Friday Ende November die heiße Phase des vorweihnachtlichen Online-Shoppings eingeläutet und bedeutet Hochsaison bei Paketversendern und - diensten. Was viele Online-Shopper dabei aber nicht bedenken: Wird das ersehnte Paket aus einem Nicht-EU-Land verschickt, ist der Zoll mit im Spiel, und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht. Denn werden die heiß ersehnten Sneaker oder das neueste Smartphone bei einem Onlinehändler in einem Drittland bestellt, fallen möglicherweise bei der Einfuhr Zölle und Einfuhrumsatzsteuer an. Bei verbrauchsteuerpflichtigen Waren wie z.B. Alkohol müssen zusätzlich Verbrauchsteuern bezahlt werden. Für Sendungen aus einem Drittland gelten folgende Bestimmungen: Warenwert bis 150 Euro: Die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe des regulären Steuersatzes von 19 % bzw. des ermäßigten Steuersatzes von 7 % beispielsweise bei Büchern oder Lebensmitteln und gegebenenfalls Verbrauchsteuern werden erhoben. Achtung - es ist der Wegfall der bisherigen Freigrenze von 22 EUR zu beachten. Seit dem 1. Juli 2021 müssen für sämtliche Waren, die aus einem Drittland stammen, Einfuhrabgaben entrichtet werden. Nur Einfuhrabgaben von weniger als einem Euro werden nicht erhoben. Warenwert über 150 Euro: Neben der Einfuhrumsatzsteuer fallen auch der warenabhängige Zoll und gegebenenfalls die Verbrauchsteuern an. Ausnahmen gelten für private Geschenksendungen. Diese sind bis zu einem Wert von 45 Euro zoll- und einfuhrumsatzsteuerfrei. In der Regel erledigt der Beförderer (Post-, Kurier- oder Expressdienstleister) die Zollformalitäten bereits bei Ankunft der Sendung in den Paketzentren und tritt dabei auch für die fälligen Einfuhrabgaben in Vorleistung. Online-Besteller sollten hier beachten, dass die Beförderungsunternehmen grundsätzlich eine gesonderte Servicepauschale für die Anmeldung beim Zoll und Vorauszahlung der Einfuhrabgaben erheben. Informationen hierzu sollten in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Beförderers oder Verkäufers enthalten sein. Die Servicepauschale ist keine Einfuhrabgabe des Zolls. Wenn notwendige Angaben für die Zollabwicklung fehlen oder unvollständig sind, wird die Postsendung grundsätzlich an das für den Empfänger zuständige Zollamt weitergeleitet. In diesen Fällen wird der Besteller per Benachrichtigungsschreiben der Post informiert und muss sich persönlich um die Zollabwicklung kümmern. Neben der Erhebung von Abgaben sind auch bei Post- und Kuriersendungen immer Einfuhrverbote bzw. Beschränkungen zu beachten. So überwacht der Zoll zum Beispiel die Prüfung des gewerblichen Rechtsschutzes und der Produktsicherheit von technischen Geräten oder Kleidung zum Schutz der Verbraucher. "Vermeintlich günstige Markenprodukte können sich da schnell als Fehlinvestition entpuppen, wenn diese gefälscht sind", so Patrizia Kaiser Pressesprecher/in des Hauptzollamts Rosenheim. "Die Waren werden sichergestellt und vernichtet, die Kaufsumme wird vom Lieferanten nicht erstattet. Außerdem erwartet den Paketempfänger ggf. ein zivilrechtliches Verfahren mit dem Rechteinhaber." Post- und Kuriersendungen aus anderen Mitgliedstaaten der EU können im Regelfall ohne Zollformalitäten empfangen werden. Wer allerdings Alkohol oder Tabak aus einem anderen EU-Staat bestellt, muss unter Umständen Steuern entrichten. Darüber hinaus sind auch hier bestimmte Einfuhrverbote zu beachten. Wer also zu Weihnachten ganz entspannt schenken möchte, macht sich rechtzeitig schlau unter zoll.de bzw. den dort zur Verfügung gestellten Chatbot oder gleich mit der App "Zoll und Post". Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 Mobil: 0162/2592622 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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Zum Tag des Kaffees Die Kaffeesteuer - eine Steuer mit langer Geschichte
Hauptzollamt Rosenheim - vor 9 Monaten

Rosenheim, Weilheim, Traunstein, Bad Reichenhall, Altötting, (ots) - Die deutsche Zollverwaltung erhebt jährlich rund eine Milliarde Euro Kaffeesteuer. Das trägt dazu bei, staatliche Leistungen im gesamtgesellschaftlichen Interesse weiterhin aufrecht erhalten zu können. Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 168 Litern ist Kaffee das beliebteste Heißgetränk der Deutschen. Doch nicht erst heute erfreut sich der Kaffee seiner großen Beliebtheit. Bereits im 18. Jahrhundert war Kaffee ein nachgefragtes Genussmittel. Der Kaffeekonsum stieg im 18. Jahrhundert so stark an, dass im preußischen Königreich die private Einfuhr von Kaffee verboten und ein Kaffeemonopol errichtet wurde. Im Jahr 1787 wurde das Monopol abgeschafft und der Einfuhrzoll auf Kaffee eingeführt. Dieser war bis zur Gründung des deutschen Reiches 1871 eine der größten Einnahmequellen der deutschen Staaten. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gelang es jedoch nicht, neue Kaffeezollsätze festzulegen. Daher wurde aus dem Einfuhrzoll eine Verbrauchsteuer, wie wir sie heute kennen. Seit 1949 fließen die Steuereinnahmen der Kaffeesteuer, die von der Zollverwaltung erhoben wird dem Bund zu. Alleine im Hauptzollamtsbezirk Rosenheim, in dessen Bezirk 57 Kaffeeröstereien und 98 gewerbliche Kaffeebezieher angesiedelt sind, wurden im Jahr 2020 Steuereinnahmen in Höhe von über 5 Millionen Euro eingenommen, der einen Teil der insgesamt 450 Millionen Euro darstellt, die durch alle Verbrauchsteuern in Rosenheim eingenommen werden. Der ungenehmigte gewerbliche Kaffeebezug, auch als "Kaffeeschmuggel" bekannt, ist nicht nur ein Phänomen der Nachkriegszeit. Immer wieder "erwischen" Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Rosenheim bei Kontrollaktionen "Steuersparer". So vor einem Jahr einen Wiederholungstäter, der gleich zweimal innerhalb eines Jahres versuchte, in einem Kleintransporter fast 350 kg unversteuerten Röstkaffee aus Österreich an Cafes in Rosenheim, München und Umgebung zu verteilen. Der Fahrer und gleichzeitiger Geschäftsführer des österreichischen Lieferdienstes musste die entstandene Kaffeesteuer in Höhe von insgesamt 730 Euro abführen und sich noch mit zwei Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung auseinandersetzen, die wohl mit einer Geldstrafe beendet werden dürften. Zu den Verbrauchsteuern gehören neben der Kaffeesteuer auch die Alkoholsteuer, die Energie- und Stromsteuer sowie die Tabaksteuer. Im Jahr 2020 nahm der Zoll rund 63 Milliarden Euro Verbrauchsteuern ein. Dies ist etwa die Hälfte aller vom Zoll im vergangenen Jahr erhobenen Abgaben in Höhe von rund 128 Milliarden Euro, die für Zukunftsinvestitionen in Bildung, Familie, Forschung oder Infrastruktur fließen. Auch werden die staatliche Bezuschussung der Renten- und Sozialsysteme durch diese Einnahmen geleistet. Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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Tag der Ausbildung beim Hauptzollamt Rosenheim - mal anders!
Hauptzollamt Rosenheim - vor 9 Monaten

Rosenheim, Weilheim, Traunstein, Bad Reichenhall, Altötting, (ots) - Am Samstag, den 11.09.2021, findet der diesjährige "Tag der Ausbildung" des Hauptzollamts Rosenheim statt. Eingeladen sind alle, die Interesse an der Ausbildung bzw. dem dualen Studium beim Zoll haben. Von 10 Uhr bis 13 Uhr stellt das Hauptzollamt Rosenheim dieses Mal seine vielfältigen Aufgabenbereichen virtuell vor. Auf diese Weise werden Mitarbeiter*innen aus den Bereichen Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS), den Kontrolleinheiten Verkehrswege (KEV), der Zollämter, der Abteilung für Zölle und Verbrauchsteuern und der Vollstreckung ihre Aufgaben und Tätigkeiten interessierten Jugendlichen und evtl. ihren Eltern darstellen und veranschaulichen. Vorträge über das Auswahlverfahren, die 2-jährige Ausbildung bzw. über das duale Studium und eine Ausbildungsrunde, in der aktuelle Auszubildende und Studierende aus erster Hand über "ihre Zeit beim Zoll" berichten, rundet die Informationsveranstaltung ab. Ein Highlight wohl wie immer die Zollhundevorführung sein, die auch live mit der Videokamera verfolgt wird und so den virtuellen Zuschauern einen Einblick in die Arbeit der Zollhundeausbildung und die der Zollhundeführer*innen geben wird. Noch bis Freitag, 10.09.2021 15:00 Uhr können sich Interessierte unter folgender E-Mail-Adresse: Ausbildungstag.hza-rosenheim@zoll.bund.de registrieren um an der virtuellen Veranstaltung teilnehmen zu können. Informationen und Einstellungsvoraussetzungen können unter www.zoll.de und www.zoll-karriere.de nachgelesen werden. Nächstes Einstellungsdatum ist der 01.08.2022 Bewerbungsschluss hierfür ist der 15.09.2021 Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 Mobil: 0162/2592622 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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Berufsanfänger beim Hauptzollamt Rosenheim Willkommen im "Team für mehr Gerechtigkeit in Deutschland"
Hauptzollamt Rosenheim - vor 10 Monaten

Rosenheim, Weilheim, Traunstein, Bad Reichenhall, Altötting, (ots) - 47 neue Zöllner*innen beginnen im August 2021 ihre Ausbildung im mittleren bzw. ihr Studium im gehobenen Dienst beim Hauptzollamt Rosenheim, 2200 sind es bundesweit. Nachdem die jungen Leute bereits Ende Juni im Hof des Hauptzollamts begrüßt wurden, leisteten sie jetzt ihren Diensteid. "Ich freue mich, sie als junge Verstärkungskräfte begrüßen zu dürfen", mit diesen Worten hieß der Leiter des Hauptzollamts Rosenheim, Robert Woerner, die neuen Nachwuchskräfte im Ballhaus in Rosenheim willkommen. Nach einer einwöchigen Einführung im Hauptzollamt Rosenheim geht es für die "Neuen" in den theoretischen Teil ihrer Ausbildung. Die Berufseinsteiger*innen absolvieren eine zweijährige Ausbildung (mittlerer Dienst) bzw. ein dreijähriges Studium (gehobener Dienst). Theorie und Praxis wechseln sich dabei ab und bauen aufeinander auf. Die fachtheoretischen Teile werden an zolleigenen Bildungszentren in Münster und Sigmaringen absolviert. Die Praxisphasen verbringen die Nachwuchskräfte in verschiedenen Abteilungen des Ausbildungshauptzollamts und bei nahe gelegenen Zollämtern sowie Zollfahndungsämtern. Nach Abschluss der Ausbildung erwartet die jungen Zöllnerinnen und Zöllner eine Verwendung in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen des Zolls. Das Spektrum reicht u.a. von der Sachbearbeitung bis zur Spezialeinheit sowie von Finanzkontrolle Schwarzarbeit bis Zollfahndung. Beim Zoll erwartet die Nachwuchskräfte nicht nur eine fachlich hochwertige Ausbildung bzw. ein hochwertiges Studium und viele spannende und abwechslungsreiche Aufgaben, sondern auch ein sicherer Arbeitsplatz, an dem sie u.a. für Steuereinnahmen, Verbraucherschutz und die Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland sorgen. Auch in den kommenden Jahren wird der Zoll verstärkt Ausbildungs- und Studienplätze für eine sichere Zukunft in einer großen Bundesverwaltung anbieten. Für eine Einstellung zum 1. August 2022 können sich Interessierte noch bis zum 15. September 2021 beim Hauptzollamt Rosenheim bewerben. Ausführliche Informationen zu Bewerbung, Einstellung, Ausbildung und Studium beim Zoll bieten wir unter www.zoll-karriere.de oder www.zoll.de ("Karriere") an. Ansprechpartner für die Ausbildung/ das Studium beim Zoll: Hauptzollamt Rosenheim Pamela Oberrauch Hedwig Bremberger Telefon: 08031/3006-1150 und -1410 E-Mail: Bewerbung.hza-rosenheim@zoll.bund.de www.zoll-karriere.de Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 Mobil0162/2592622 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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Bundesweite Schwerpunktprüfung des Zolls
Hauptzollamt Rosenheim - vor 11 Monaten

Rosenheim, Weilheim, Traunstein, Bad Reichenhall, Altötting, (ots) - Bundesweit überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls letzten Freitag in einer Schwerpunktprüfung die Beschäftigungsverhältnisse im Speditions-, Transport- und dem damit verbundenen Logistikgewerbe. Im Bereich des Hauptzollamts Rosenheim waren 41 Beschäftigte zusammen mit der Gewerbeaufsicht und BAG im Einsatz und befragten 65 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen. Zusätzlich wurden Geschäftsunterlagen von 57 Unternehmen geprüft. In 14 Fällen sind weitere Prüfungen notwendig. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit kontrollierte insbesondere die Einhaltung des zum 1.7.2021 erhöhten, allgemeinen Mindestlohns nach dem Mindestlohngesetz in Höhe von 9,60 Euro/Stunde, die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen sowie die illegale Beschäftigung von Ausländern. Bei Prüfungen in der Branche des Speditions-, Transport- und des damit verbundenen Logistikgewerbes wurden in der Vergangenheit oftmals sogenannte "Scheinselbstständige" angetroffen. Hierbei geben beispielsweise Fahrerinnen und Fahrer an, selbständig tätig zu sein. Tatsächlich liegt aber eine abhängige Beschäftigung vor. Die Auftrag gebenden sparen durch diese Konstellation oftmals nicht nur die zu entrichtenden Sozialversicherungsbeiträge, sondern umgehen auch den Mindestlohn. Außerdem wird verstärkt versucht, mit Abdeckrechnungen Schwarzlohnzahlungen zu verschleiern oder gefälschte Identitätsnachweise zu nutzen, um eine Nationalität vorzuspiegeln, mit der eine erlaubnisfreie Erwerbstätigkeit möglich ist. Nicht nur das "fahrende Personal" ist davon betroffen, sondern auch das Personal im Warenumschlag und in der Lagerwirtschaft. Zusatzinformation: Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung führt ganzjährig regelmäßig sowohl bundesweite als auch regionale Schwerpunktprüfungen mit einem erhöhten Personaleinsatz durch, um den besonderen präventiven Charakter einer hohen Anzahl an Prüfungen in bestimmten Branchen zu erhalten. Dies ist ein wichtiges Instrument zur Senkung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung. Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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