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Nachrichten aus Rosenheim, Bad Reichenhall

1400 Pakete voller Überraschungen für den Zoll Zollamt Bad Reichenhall Autobahn stellt über 700 Markenfälschungen und Wasserpfeifentabak sicher
Hauptzollamt Rosenheim - vor 2 Monaten

Rosenheim, Bad Reichenhall (ots) - Zwei Lkw, überwiegend beladen mit Paketen, sollten bereits im Dezember 2021 am Zollamt Bad Reichenhall Autobahn abgefertigt werden. Schon aus den in der Türkei ausgestellten Versandpapieren ergab sich eine außergewöhnlich große Vielfalt an anzumeldenden Waren. Da die erforderliche Zollanmeldung etliche Ungereimtheiten aufwies, entschlossen sich die Beamten zu einer gründlichen Überprüfung der Ladung. Den Zollbeamten war zwar schnell bewusst, dass ihnen viel Arbeit bevorstehen würde und forderten deshalb Verstärkung von anderen Dienststellen an. "Wir ahnten jedoch noch nicht, dass dies eine der aufwändigsten Kontrollaktionen seit dem Wegfall der Grenzkontrollen werden würde", wie Martin Dietl, der Leiter des Zollamtes, mitteilt. Die Aufarbeitung der Kontrolle zog sich über mehrere Monate hin und konnte erst in der letzten Woche abgeschlossen werden. Im ersten Lkw stellten die Beschäftigten des Zollamtes zunächst jede Menge Lebensmittel wie Reis, Haselnüsse, Pistazien, Käse und Honig fest. Die dafür notwendigen Einfuhrlizenzen, veterinär- und gesundheitsrechtlichen Dokumente fehlten vollständig oder waren nicht gültig. Im weiteren Verlauf der Kontrolle mussten über 350 Pakete entladen werden. Bereits in den ersten Paketen wurden offensichtliche Markenfälschungen und Arzneimittel gefunden. Dies setzte sich in den weiteren Paketen und vor allem im zweiten Lkw, der mit weit über 1.000 Kartons beladen war, fort. Am Ende der zwei Tage dauernden Kontrolle wurden über 700 Markenfälschungen von 51 namhaften Rechtsinhabern, darunter allein 71 Uhren einer bekannten Luxusmarke, 40 kg Wasserpfeifentabak, zwei Stangen Zigaretten, 29 Kilogramm Arzneimittel und über 120 Elektrogeräte ohne die für den europäischen Markt erforderliche Produktsicherheit festgestellt. Alle Rechtsinhaber haben zwischenzeitlich die Vernichtung der Waren beantragt und teilweise auch Strafantrag gestellt. Für sämtliche Arzneimittel, deren Einfuhr grundsätzlich verboten ist, hat die zuständige Regierung von Oberbayern die Vernichtung angeordnet. Für die Lebensmittel ohne Dokumente und für die Elektrogeräte ohne Gerätesicherheit wurde die zollamtlich überwachte Wiederausfuhr in die Türkei angeordnet. Gegen den Importeur wurde ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Markengesetz und wegen Steuerhinterziehung eingeleitet. Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 Mobil: 0162/2592622 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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Zöllner stoppen Radfahrer an der Autobahnauffahrt
Hauptzollamt Rosenheim - vor 7 Monaten

Rosenheim, Bad Reichenhall (ots) - Letzte Woche führten Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Traunstein eine Kontrolle an der BAB 8, Anschlussstelle Piding Nord, durch. Hierbei beobachteten sie wie eine Person mit einem Fahrrad versuchte, auf die Autobahn einzufahren. Ohne zu zögern fuhren die Zollbeamten unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn dem Radfahrer hinterher und konnten ihn am Ende des Beschleunigungsstreifens stoppen und sicher zur Kontrollstelle zurückgeleiten. Der junge Syrer gab an, auf dem Weg nach Teisendorf zu sein, dort wollte er einen Zug nach München erwischen und seine NaviApp auf dem Handy hätte ihm diesen Weg empfohlen. Er wies sich mit einem ungültig gestempelten Pass aus, aufgrund des Verdachts der unerlaubten Einreise wurde die Bundespolizei als zuständige Behörde informiert, welche vor Ort den geretteten Radfahrer übernahm. Die Bundespolizei Freilassing zeigte den 21-jährigen Mann wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts an und übergaben ihn anschließend den österreichischen Behörden. Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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Blinder Passagier auf LKW am Zollamt entdeckt
Hauptzollamt Rosenheim - vor 8 Monaten

Rosenheim, Bad Reichenhall (ots) - Am vergangenen Freitag beantragte der Fahrer eines serbischen LKWs beim Zollamt Bad Reichhall-Autobahn für 170 Kleiderspinte die Abfertigung zum freien Verkehr. Als alle Formalitäten erledigt waren, durfte der LKW-Fahrer die in Serbien an dem Auflieger angelegten Plomben entfernen. Kurz nachdem er das Zollgebäude dafür verlassen hatte, kam er zurück und berichtete den Zollbeamten, dass er nach Entfernen der Plombe und anschließendem öffnen einer Türe einen Mann auf seinem Auflieger entdeckt habe. Daraufhin begleiteten ihn drei Beamte u.a. mit Ersthelferausstattung und öffneten gemeinsam die Türe, der junge Mann saß immer noch dort und gab zu verstehen, dass er gesundheitlich soweit in Ordnung wäre. Die zuständige Bundespolizei Freilassing wurde informiert und übernahm den kooperativen blinden Passagier zur weiteren Klärung und Behandlung. Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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Nur der Preis war original!

Rosenheim, Bad Reichenhall (ots) - Die Aufgriffe gefälschter Markenwaren scheinen am Zollamt Bad Reichenhall-Autobahn nicht abzureißen. Nur kurze Zeit nach dem letzten Fall konnten die Zöllner vom ZA Bad Reichenhall-Autobahn einen weiteren sensationellen Fund im Bereich der Bekämpfung der Einfuhr gefälschter Markenbekleidung verzeichnen. "Diese Aufgriffe sind dem engagierten und findigen Kontrollen meiner Mitarbeiter zu verdanken" erklärt die stolze Leiterin des Zollamts Beate Hackl, deren Bilanz im Puncto Schutz der Wirtschaft in diesem Jahr wahrscheinlich noch erfolgreicher sein wird als im Jahr 2019. Durch die Kontrolle der kompletten Ladung, des aus der Türkei kommenden Lkw´s zur Weiterfahrt nach Hessen, fanden die Zöllner über eine Tonne gefälschte Textilien. Mehr als 1800 Stück Polos, T-Shirts, Jacken, Caps usw., die unter den Marken von 25 namhaften Herstellern aus dem Luxussegment vertrieben werden sollten, konnten gezählt werden. Lange rätselten selbst die erfahrenen Zöllner, ob es sich wirklich um Fälschungen handle, denn normalerweise sind bei derartigen Einfuhren der niedrige Preis und die billige Aufmachung bereits erste eindeutige Indizien für Fälschungen. Diese Bekleidungsstücke hier waren jedoch mit den Preisen der Originalartikel ausgezeichnet. So sollten z.B. gefälschte T-Shirts von einer Firma aus dem Luxussegment 450,-- Euro oder gefälschte Caps 249,99 bis 450,-- Euro kosten. Zudem waren Sicherheitsmerkmale und Preisanhänger hochwertig gefälscht. Sicher waren sich die Zollbeamten, dass sie es mit Fälschungen zu tun haben, als zwei Sweater von verschiedenen Luxusmarken mit dem gleichen Design gefunden wurden. "Letztendlich zahlte sich die Hartnäckigkeit meiner Kollegen aus" so die Zollamtsleiterin weiter. Gefälschte Markenware wird dann vernichtet, wenn der Hersteller einen entsprechenden Antrag gestellt hat. Im vorliegenden Fall war das bei 18 Herstellerfirmen der Fall. So werden 1708 Kleidungsstücke der Vernichtung zugeführt und gegen den Empfänger wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Hinweis: Der überwiegende Teil rechtsverletzender Produkte wird in Drittländern produziert. Von dort versuchen die Fälscher ihre Produkte auf den europäischen Markt zu liefern. Dem Zoll kommt daher mit seinen Kontrollen eine besondere Bedeutung zu. Um die Einfuhr von Plagiaten auf den EU-Binnenmarkt zu verhindern, müssen die betroffenen Unternehmen und die Zollverwaltung eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Weitere Info´s zum Thema Markenschutz befinden sich unter www.zoll.de Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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Die selbe Masche

Rosenheim, Bad Reichenhall (ots) - Wieder einmal wurde beim ZA Bad Reichenhall-Autobahn ein LKW mit Schmuggelware, gefälschter nicht angemeldeter Bekleidung, Parfüms, Taschen und Uhren, aufgehalten. Es handelte sich um eine "angebliche" innergemeinschaftliche Lieferung, aber bei den meisten Kartons wurden unter dem einer niederländischen Empfängerfirma, Adressaufkleber mit diversen inländischen Empfängern entdeckt. Es wurden Kontrollmitteilungen an die jeweiligen Finanzämter übersandt um diese über die Einfuhrgeschäfte der inländischen Empfänger zu informieren. Die Umstände, die Waren und die Beteiligten ähneln dem "Brautkleidfall", bei dem eine Ladung mit Brautkleidern und Zubehör laut Papieren nach Holland gehen sollten, der Lkwfahrer jedoch nichts davon wusste und sich bei der Kontrolle der Ladung herausstellte, dass statt einer geringen Anzahl an Brautkleidern tatsächlich gefälschte Markenkleidungen geladen waren. Auch dieses Mal waren u.a. Brautkleider angemeldet, bei der Kontrolle der Ladung fanden die Zollbeamten jedoch wieder Bekleidung, die sich nach Rücksprache mit den Markenrechtsinhabern als Fälschungen herauskristallisierten, auch Taschen und Uhren wurden als Fälschungen enttarnt. Bei den Parfüms entstand zunächst der Eindruck, sie könnten aus der Auflösung eines Duty-Free-Shops stammen, aber nach intensiveren Kontrollen konnte bei allen unterschiedlichen Verpackungen der gleiche "Duft" festgestellt werden. Nahezu von allen Markenrechtsinhabern wurde die Vernichtung beantragt. Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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Mehr als eine Tonne gefälschter Markenbekleidung aufgehalten

Rosenheim, Bad Reichenhall (ots) - Zollbeamte beim Zollamt Bad Reichenhall-Autobahn haben einen Schmuggelversuch von über einer Tonne gefälschter Markenbekleidung verhindern können. Die Zöllner fanden in einem Lkw insgesamt 2300 Stück Bekleidung, die aus der Türkei kommend an einen Empfänger in Deutschland hätten geliefert werden sollen. Schon beim Öffnen der ersten Kartons war den Zöllnern klar, dass es sich um Fälschungen handeln dürfte. Völlig unsortiert und ohne die oft aufwendigen Verpackungen von Luxusbekleidungen waren die Kartons vollgestopft. Bei der genaueren Überprüfung der Waren konnten weitere Fälschungsmerkmale festgestellt werden, die die Hersteller im Verfahren auch allesamt bestätigten. Zudem entdeckten die Zöllner auch die Angabe von unzutreffenden Herkunftsangaben wie "made in Italy". Es waren 36 namhafte Hersteller betroffen, deren Markenrechte verletzt waren. Nahezu alle Rechteinhaber beantragten die Vernichtung der Waren. Durch intensive weitergehende Recherchen konnten die hiesigen Zöllner ermitteln, dass der Anmelder bereits in einem anderen EU-Land mit einer Markenschutzrechtsverletzung auffällig geworden war. Dies führte dazu, dass das Zollfahndungsamt weitere Ermittlungen vornahm und derzeit ein Strafverfahren bei der Staatsanwaltschaft Duisburg anhängig ist. Aus diesem Grunde kann der bereits Ende letzten Jahres erfolgte Aufgriff erst jetzt veröffentlicht werden um laufende Ermittlungen dadurch nicht zu gefährden. Hätte es sich bei der Einfuhr um echte Markenbekleidung gehandelt, wäre der Wert der Waren geschätzt über 200.000 Euro gelegen. Die Marken- und Produktpiraterie ist ein Hemmschuh für fairen Wettbewerb und neue Arbeitsplätze. Dies gilt insbesondere für ein Land wie Deutschland, in dem hochwertige Produkte hergestellt werden. Aber nicht nur deutsche Unternehmen sehen sich mit dem Problem konfrontiert, dass ihre hochwertigen Produkte kopiert und zu wesentlich geringeren Herstellungskosten und überwiegend geringer Qualität unter Ausnutzung billiger Arbeitskräfte dann auf dem europäischen Markt regelrecht verramscht werden. Hier versucht der Zoll, im Interesse von Wirtschaft und Verbrauchern für fairen Wettbewerb zu sorgen. Weitere Informationen zum Markenschutz und Produktpiraterie finden sich unter www.zoll.de Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 Mobil: 0162/2592622 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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Brautkleid ist nicht gleich Brautkleid - Das Zollamt am Walserberg deckt Tarnladung auf

Rosenheim, Bad Reichenhall (ots) - Eine Lkw-Ladung aus der Türkei beim Zollamt Bad Reichenhall-Autobahn hatte einige Überraschungen für die Zollbeamten auf Lager. Zur Zollbehandlung angemeldet waren Brautkleider und diverses Zubehör für ein Brautmodengeschäft, wie Tüten, Schmuckkästchen und ähnliches. Aufgrund von Ungereimtheiten in der Zollanmeldung wollte die Abfertigungsbeamtin den LKW und die Waren genauer unter die Lupe nehmen. Die Zollbeamtin versuchte anhand der Frachtpapiere dem türkischen LKW-Fahrer zu erklären, dass sie die Waren, die in die Niederlande gehen sollten, sehen möchte. Der überraschte LKW-Fahrer entgegnete Ihr "Niederlande? Ich fahre nicht in die Niederlande!". Daraufhin wurde die Ladung mit dem anscheinend ahnungslosen Lkw Fahrer abgeladen. Bei der Beschau stellten die Zollbeamten fest, dass alle Kartons ausweislich ihrer Beschriftung für einen Ort in Norddeutschland bestimmt waren. Beim Öffnen der Kartons kam ein Sammelsurium an nicht angemeldeten, verbotenen bzw. nicht einfuhrfähigen Waren zum Vorschein. So fanden die Zöllner über 21.000 Mund-Nasen-Schutzmasken, die nicht angemeldet waren und nachversteuert werden mussten. Dazu kamen in weiteren Kartons fast 300 kg Feigen, die ebenfalls nicht angemeldet waren und aus lebensmittelrechtlichen Gründen vernichtet werden müssen, sowie 31.000 Stück Medikamente in Kapselform, die von der zuständigen Behörde als Arzneimittel eingestuft wurden und deshalb nicht eingeführt werden dürfen, zum Vorschein. Für diese Waren wurde auch ein Strafverfahren eingeleitet. Die dann auch noch aufgetauchten 350 Stück T-Shirt der Marke "Moncler", die vom Rechteinhaber als Fälschungen eingestuft wurden, mussten wie die oben genannten Waren beim Zoll verbleiben und werden unter zollamtlicher Überwachung vernichtet. Nach Abschluss der Beschau und Überprüfung der tatsächlichen eingeführten Waren stand fest, dass statt der offensichtlich als Tarnladung angemeldeten 57 Stück Brautkleider tatsächlich nur zwei Brautkleider an Bord des LKW waren, die restliche Ladung bestand aus nicht angemeldeten und weitgehend nicht einfuhrfähigen Waren, die sichergestellt wurden Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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Zöllner stellen über 5000 kg geschmuggelten Wasserpfeifentabak sicher

Rosenheim, Bad Reichenhall (ots) - Die sensationelle Menge von 5267 kg unversteuerten Wasserpfeifentabak entdeckten Zöllner des Zollamtes Bad Reichenhall - Autobahn in einem türkischen LKW unter einer Tarnladung. Nach den Frachtpapieren sollte der Sattelschlepper unter anderem Zitronen- und Paprikasoße geladen haben. Doch als ein Zollbeamter bei der Kontrolle im Rahmen der zollrechtlichen Warenabfertigung einen Zitronensoße-Karton öffnete, kamen stattdessen eingeschweißte Beutel mit Wasserpfeifentabak zum Vorschein. Daraufhin wurde der Auflieger mit seiner Ladung in der Überholungshalle genauer unter die Lupe genommen. Nachdem die oberste Schicht der Kartons, welche tatsächlich die aufgedruckten Waren enthielten, abgeladen war, entdeckten die Zöllner, dass der Rest der Ladung ausschließlich aus unversteuertem Wasserpfeifentabak bestand. Nach dem Durchzählen sämtlicher 1- Kilogramm Beutel und Dosen stand das beeindruckende Endergebnis fest: Insgesamt 5267 Kilogramm geschmuggelten unversteuerten Wasserpfeifentabak konnten die Zollbeamten sicherstellen. Gegen den Fahrer des LKWs wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Tabaksteuerhinterziehung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Zollfahndungsamt München. Der verhinderte Steuerschaden beläuft auf etwa 126.000 Euro Tabaksteuer. Zum Schluss fanden die Zöllner auch noch 167 Packungen mit Waschmittel eines namhaften Herstellers, welches allerdings laut Aufmachung ausschließlich für den türkischen Markt produziert worden war. Wird es stattdessen illegal in die Europäische Union zum Zweck der Verkaufs eingeführt, handelt es sich um einen verbotenen sogenannten Parallelimport. Auch dafür wird sich der Einführer verantworten müssen. Zusatzinformation Wasserpfeifentabak: Wasserpfeifentabak unterliegt in Deutschland der Tabaksteuer und darf erst verkauft werden, wenn die Tabaksteuer entrichtet wurde. Als Nachweis, dass die Tabaksteuer gezahlt wurde, sind an den Verpackungen Steuerzeichen anzubringen. Die Höhe der Tabaksteuer ist abhängig von dem Verkaufspreis, beträgt aber mindestens 22 Euro pro Kilogramm. Der Händler hat darauf zu achten, dass die Steuerzeichen angebracht wurden und er hat sie unversehrt zu erhalten. Ein Verkauf von Wasserpfeifentabak ohne Steuerzeichen oder mit bereits verletzten Steuerzeichen ist nicht erlaubt. Wer Wasserpfeifentabak ohne Steuerbanderolen kauft, begeht Steuerhehlerei. Zusatzinformation Parallelimport: Als Parallelimport oder Grauimport bezeichnet man Waren, die mit Zustimmung eines Rechtsinhabers hergestellt wurden (es handelt sich also um Originalprodukte), jedoch ohne dessen Zustimmung in der Europäischen Union oder den Vertragsstaaten über den Europäischen Wirtschaftsraum (Norwegen, Island und Liechtenstein) auf den Markt gebracht werden (zum Beispiel Spielekonsolen, welche ausschließlich für den Markt in Hongkong produziert wurden). Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Rosenheim Patrizia Kaiser Telefon: 08031/3006-7100 Mobil: 0162/2592622 E-Mail: patrizia.kaiser@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Rosenheim, übermittelt durch news aktuell

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